Die Reise beginnt

Lange haben wir auf diesen Moment gewartet - der Auftakt des Starters Summits. Etwa 70 Teilnehmer waren bereit den Gipfel mit uns zu stürmen und sich auf die Reise durch ein Wochenende zu machen, das der Beginn von etwas ganz Neuem sein könnte…

“Immer dem mintgrünen Kreuz hinauf folgen”, hieß es bei der Anmeldung. Unsere Teilnehmer erklimmten zwei Stockwerke mit ihren Goodie-Bags und es ging los. Mit einer Bühne, Sitzsäcken, Lichterketten und bunten Scheinwerfern war unsere “Alm” - und damit meinen wir nicht das Stadion - ausgestattet. Die Reise begann mit einer Begrüßung von Patrice Kunte und Gabriela Jaskulla, die unser Team als Dozenten über Monate hinweg unterstützten. Was Thomas Gottschalk für “Wetten Dass” war, ist Dörte Roloff für den Starters Summit. Sie moderierte den Abend, erklärte Design Thinking und wenn es mal laut wurde, konterte sie mit ihrer kräftigen Stimme.

“Wir kleben nicht nur Post-its an die Wand”

DIe neue Technik macht’s möglich - ein Videoanruf nach New York. Jan-Felix Schneider, Big-Data-Experte, arbeitet seit Februar bei Palantir, einem Big Player bei der Analyse für Datenmengen am Silicon Valley. Umso mehr drückten unsere Teilnehmer ihre Kugelschreiber in ihre Blöcke, als sie Jan-Felix zuhörten. Er ist ein Design Thinking-Experte, lernte im Hasso-Plattner-Institut die Skills dieser Kreativmethode. “Wir kleben nicht nur Post-its an die Wand - Design Thinking ist anspruchsvoller”, erklärte der gebürtige Bayer. Design Thinking müsse man verstehen und verinnerlichen. “Man muss beim Prozess akzeptieren können, dass Leute anders denken und eine Idee auf den Kopf stellen”, sagte Jan-Felix.

Mit High Five ins Team aufgenommen

Bevor unsere Teilnehmer Design Thinking verstehen und verinnerlichen durften, musste erstmal gepitcht werden. Ideen wie veganes Leder aus Früchten, ein Tinder für Wohnungen oder ein Chatbot gegen Panikattacken waren einige Einfälle und Grundlage für die erste Design Thinking-Phase. Nachdem sich Teams, die sich für den Pitch begeistern konnten, gebildet hatten und ihren Coach ihres Vertrauens gefunden hatten ging es in den Gruppen los.

Eduard Ebel