One Million Dollar, Baby - Diese drei kuriosen Ideen brachten Millionen ein

Wer kennt es denn nicht von uns? Man sitzt mit seinen Freunden gemütlich zusammen und nach dem dritten oder auch siebten Bier kommt dann DIE Geschäftsidee zur Sprache, die alle Probleme lösen würde. Man diskutiert, überlegt und plant euphorisch die Geschäftsidee. Am Ende bleibt dann aber doch nur ein „das wäre echt ne Idee!“ und man verwirft den Gedanken wieder schnell. Aber warum eigentlich? Weil die Idee nicht gut genug ist? Die folgenden Produkte zeigen, wie man mit kuriosen und einfachen Ideen erfolgreich werden kann:

Kuriose Idee - mit Erfolg. Wir stellen sie euch vor. Bild: Randy Tarampi/ Unsplash

Kuriose Idee - mit Erfolg. Wir stellen sie euch vor. Bild: Randy Tarampi/ Unsplash

Der Mann, der Steine verkauft

Ja, richtig gelesen, Steine. Gary Dahl hatte vor circa 40 Jahren DIE Idee – nämlich Steine als Haustiere zu verkaufen. Und das tat er auch, er verkaufte die harten grauen Brocken als „Pet-Rocks“ abgepackt in Kartons mit Luftlöchern (sonst würden sie den Versand natürlich nicht überleben) und Holzwolle für einen kleinen Preis von vier Euro. Die Idee fand nicht nur Dahl einzigartig, sondern auch unzählige Kunden. Seine Haustiersteine verkauften sich über eine Million Mal auf der ganzen Welt. (Bei der Vermarktung dieser Geschäftsidee sind natürlich keine Steine zu Schaden gekommen! ♥)

Frischluft aus der Dose gefällig?

Ein Produkt, nach dem sich vor allem Menschen aus Großstädten schon lange sehnten: frische Luft aus den Rocky Mountains, abgefüllt in Aluminiumflaschen. Kein Scherz! Besonders in Ländern mit viel Smoganteil ist dieses Produkt ein echter Erfolg. Die Idee Luft abzufüllen, hatte das Start-Up Vitality Air - für 20 Euro kann man sich einen Liter Frischluft kaufen. Was zu Anfang eine reine „Spaß-Idee“ war, machte in den vergangenen Jahren 3,47 Milliarden. Euro Umsatz.

Drücke STRG P und sei gesegnet

Diese Geschäftsidee ist nicht nur super kurios, sondern auch super erfolgreich – recyclete Laserkartuschen aus einem Kloster. Die Idee mit der gesegneten Tinte kam Bruder McCoy, als er Tonerpatronen für den Drucker seines Klosters nachbestellen musste und feststellte, dass Patronen zu überirdisch teuren Gütern gehören. So entwickelte sich die Idee gebrauchte Laserkartuschen zu recyceln, um sie zu einem günstigeren Preis anzubieten. Zum Druckermaterial kann man natürlich auch Gebetswünsche bestellen und die Telefonanalage spielt bei der Bestellung selbst gesungene Gregorianische Gesänge statt der üblichen Fahrstuhlmusik. Diese Idee brachte den Lasermönchen 3,5 Millionen Dollar ein. Das Erfolgsrezept der “Lasermonks” sind nicht nur die handgeschriebenen Gebetswünsche, sondern, dass sie einfach anders sind als andere Anbieter dieser Branche. Also Amen.

Genug Inspiration? Dann meldet euch beim Starters Summit an. Wer weiß, vielleicht heißt es irgendwann: “One Million Dollar, Baby”.