Was ist Design Thinking?

Wie sieht dein perfektes Portemonnaie der Zukunft aus? Besteht es aus Leder? Hat es einen Schlitz für Münzen? Oder braucht man überhaupt eine Geldbörse? Stattdessen kontaktlos mit einem Chip, dem Smartphone oder der Karte bezahlen? Doch was ist mit der Sicherheit? Und was mache ich mit meinen Glück-Cents? Fragen über Fragen, Gedanken über Gedanken - und genau da setzt Design Thinking an.

Beim Design Thinking werden nutzeriorientiert Probleme von Produkten angegangen und anschließend neue Protoytpen entwickelt. (Bild: G. Jaskulla/ FHM).

Beim Design Thinking werden nutzeriorientiert Probleme von Produkten angegangen und anschließend neue Protoytpen entwickelt. (Bild: G. Jaskulla/ FHM).

Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen aus allen Lebensbereichen. Im Gegensatz zu vielen Herangehensweisen in der Wissenschaft, die von der technischen Lösbarkeit die Aufgabe angehen, stehen Nutzerwünsche und -bedürfnisse sowie nutzerorientiertes Erfinden im Zentrum des Prozesses. Design Thinker schauen durch die Brille des Nutzers auf das Problem und begeben sich dadurch in die Rolle des Anwenders.

Praxisnahe Ergebnisse

Design Thinking fordert eine stetige Rückkopplung zwischen dem Entwickler, der Lösung und der Zielgruppe. Design Thinker stellen dem Endnutzer Fragen, nehmen seine Verhaltensweisen unter die Lupe. Die daraus resultierenden Lösungen und Ideen werden in Form von Prototypen früh sichtbar gemacht, damit potentielle Anwender sie testen und ein Feedback geben können. Eine Markteinführung dieser Prototypen ist zwar zu früh, dennoch gibt es praxisnahe Ergebnisse, die sich sehen lasssen können.

Dabei sollte man sich im Innovationsprozess drei Fragen stellen:

  1. Ist das Produkt technologisch machbar?

  2. Ist es wirtschaftlich?

  3. Wird es von den Menschen sehnlich erwartet?

Drei Erfolgsfaktoren

Um das bestmögliche Ergebnis beim Design Thinking zu erzielen, bedarf es einer Zauberformel mit drei Zutaten:

  1. Teamwork

  2. Den richtigen Weg

  3. Arbeitsraum


Teamwork

Am besten formt man Gruppen aus fünf bis zehn Personen. Unterschiedliche fachliche Hintergründe und Funktionen sowie Neugier und Offenheit für andere Perspektiven sind dabei das Fundament. Beim Starters Summit wird jedes Team von einem Coach während des Prozesses begleitet. Die Teams arbeiten stets auf anfassbare und konkrete Ergebnisse hin.


Den richtigen Weg

Der Design Thinking-Prozess beinhaltet vier Phasen, die den Weg vorgeben:

  • Verstehen und Beobachten: In der Phase werden Problemstellungen entdeckt. Die Teilnehmer sehen nach außen und bauen Empathie für Nutzer auf.

  • Sichtweise definieren: Es werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengetragen und verdichtet.

  • Ideen finden: Das Team entwickelt zunächst eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten, um sich dann zu fokussieren.

  • Prototypen entwickeln und Testing: Das anschließende Prototyping dient der Entwicklung konkreter Lösungen, die an den passenden Zielgruppen getestet werden können.


Arbeitsraum

Damit ein Team seinen Kreativprozess entwickeln kann, benötigt es dafür optimierte Räume. Dazu gehören flexibel bewegbare Möbel, ausreichend Platz für Whiteboards und Präsentationsflächen sowie Materialien zur prototypischen Gestaltung von Ideen, beispielsweise Legosteine, Kleber, Stoff, Papier oder Tech-Tools für’s Programmieren von Apps. Beim Starters Summit werden diese Möglichkeiten zur Verfügung gestellt.

Zudem muss bei der räumlichen Gestaltung auf hohe Decken sowie kreative Arbeitsflächen geachtet werden.

Reden wir nicht um den heißen Brei herum, lasst euch einfach überraschen und meldet euch an!