Die Idee ‘Design Thinking Camp’ wird geboren

In unserem Studium an der FHM Bielefeld erwartet alle Masterkurse im 4. und 5. Trimester das große Masterprojekt. Dort sollen wir beweisen, dass wir das zuvor Gelernte “auf die Straße bringen können”.

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Der beachtliche Erfolg von “Boom!” - unserem Gaming-Event hat uns dabei zugegebenermaßen nicht nur Vorschusslorbeeren, sondern beinahe übersteigerte Ansprüche an uns selbst verpasst. Da wir das FiFA-Turnier seinerzeit neben dem normalen Studienbetrieb auf die Beine gestellt haben, durfte die Nummer jetzt ein bisschen größer werden.

Die Wünsche, die wir an unser Projekt hatten, waren schnell klar:

  • nachhaltig: Wir wollten, dass unser Projekt auch nach unserem Studium - also ohne uns - weiter bestehen kann.

  • aufsehenerregend: Das, was wir da auf die Beine stellen, soll zum Gesprächsthema werden.

  • mit dem Potenzial, ganz groß zu werden: Einige von uns liebäugeln mit dem Gedanken, ein studentisches Unternehmen auf die Beine zu stellen. Dafür sollte unser Masterprojekt bestenfalls eine Plattform bieten.

Mehr als dankbar sind wir dafür, dass unsere Rektorin und Dekanin uns für das Projekt zwei Professoren zur Seite gestellt haben. Gabriela Jaskulla hat uns bereits bei Boom! häufig die Tränen getrocknet, Türen geöffnet und den Rücken gestärkt. Mit Patrice Kunte haben wir in den vergangenen Trimestern unser Magazin ‘Weißraum’ - ein Heft, gespickt mit den goldenen Regeln für gutes Design - veröffentlicht.

Etwa drei Wochen haben wir auf den Ideen herumgekaut. Eine Vorlesung, in der unsere Professoren, in der wir per Brainstorming Alltagsprobleme sammeln wollten, für die es noch eine Lösung zu finden gilt, hat uns mehr verwirrt als weitergebracht.

Aber vielleicht ist das der Schlüssel. Warum nicht eine Plattform schaffen, auf der wir mit vielen klugen Köpfen unlösbare Nüsse knacken? In Bielefelds Gründerszene ist richtig viel los. (Update: Kurz nach Weihnachten erklärte ntv.de Berlin für tot und kürte Bielefeld kurzerhand zum Startup-Mekka.) Warum sollten gerade wir als Hochschule nicht ebenfalls Kreativmotor in der wirtschaftlich starken Region OWL sein.

Obwohl unter uns 14 Studenten sicher eine Menge Talente schlummern, hat sich bisher erst einer “getraut”, mal an einem Hackathon teilzunehmen. Wer nicht coden kann, kein talentierter Designer ist oder nicht das Gefühl hat, die 100 Mio. Euro-Idee im Gepäck zu haben, hat wohl eher Scheu vor solchen Veranstaltungen. So wie uns, geht es sicher auch anderen. Massig Potenzial liegt deshalb wohl im Dornröschenschlaf.

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Und schon war die Idee geboren. Wir schaffen eine kreative Plattform für genau diese Menschen. Jeder kann dabei sein und gute Ideen mit einbringen. Wer noch keine eigene Idee hat, darf andere unterstützen. Und dort, wo Kompetenzen fehlen, stellen wir den Teams kompetente Coaches an die Seite. Die Teams sollen nach der Design Thinking Methode an ihren Ideen arbeiten, denn dieses Instrument lebt von den verschiedenen Talenten, die am Tisch sitzen.

Ihr habt Lust dabei zu sein? Dann bewerbt euch jetzt für einen unserer begehrten Plätze!